Archiv der Kategorie 'Tobias P.'

Soliparty für Tobi – Antiknastabend

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[B] Zur Situation von Tobias P.

Neuigkeiten im Fall von Tobias P.

Am 29.12.2009 wurde Tobias P. aus der JVA Moabit entlassen. Wie nicht anders zu erwarten war, hat die Staatsanwaltschaft, vertreten durch Pamela Kaminski, zwischenzeitlich Beschwerde gegen die Aufhebung des Haftbefehls eingelegt. Obwohl eine Begründung derzeit noch nicht vorliegt, ist mit einer zeitnahen Prüfung durch die nächsthöchste Instanz, in diesem Falle durch das Landgericht, zu rechnen. Gibt das Landgericht der Beschwerde statt, hätte dies eine erneute Inhaftierung zur Folge.

Trotzdem die Rücknahme des dringenden Tatverdachts und die Aufhebung des Haftbefehls mittlerweile zwei Wochen zurückliegen, werden Tobias immer noch mindestens dreiviertel der Post vorenthalten, die ihm in den Knast geschickt wurde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft betraf dies bis Ende Dezember mindestens 76 Postsendungen, die entweder gänzlich beschlagnahmt, für die Verfahrensakte fotokopiert oder aber mit erheblicher Zeitverzögerung an die ursprünglichen Absender zurück geschickt wurden. Letzteres wegen angeblichem Kapazitätsmangel bei der für Postkontrollen zuständigen Stelle.

Die übrigen Eingriffe in den Postverkehr begründete die Staatsanwaltschaft mit der Hoffnung, daraus Erkenntnisse über Tobias Zugehörigkeit zur „linken Szene“ und ein mögliches Tatmotiv gewinnen zu können. Dass diese Begründung nur einen weiteren kläglichen Versuch darstellt, Belastendes gegen Tobias herbeizukonstruieren, ist nicht erst seit dem Verfahren gegen Alexandra R. offensichtlich. Hier hatte die Staatsanwaltschaft schon einmal versucht, Inhalte von Postsendungen, die Alexandra während der U-Haft von Dritten zugesandt wurden, im Verfahren gegen sie in Stellung zu bringen. Vor Gericht hatten daraus resultierende „Erkenntnisse“ jedoch keinerlei Beweiskraft.

Weitere Infos folgen. Freiheit für Tobias!

Zum Fall Tobias P. in Berlin

Seit Gestern sitzt Tobias P. in Untersuchungshaft, nachdem er in der Nacht vom 15.11. zum 16.11 in der Nähe zweier brennender Autos festgenommen wurde. Wer sich den Fall nach den jetzigen öffentlich gewordenen „Erkenntnissen“ anschaut, wird schnell Zweifel an der Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft bekommen.

Zwar ist noch nicht bekannt auf welchen Informationen der Haftbefehl aufgebaut ist, aber es sind mehrere Informationen über die Presse veröffentlicht worden, die einer näheren Betrachtung bedürfen.
1) Situation in der Nacht/Festnahmeort
2) „belastendes“ Material bei der Festnahme/Razzien L14/L34
3) Person Tobias P.

1) Situation in der Nacht/ Festnahmeort
Tobias wurde laut Polizeimeldung ( http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/146271/index.html )in Friedrichshain in der Nähe 2 brennender PKWs gegen 02:20 Uhr festgenommen.
Ca. 25 Minuten später brannte ein Porsche, ebenfalls in Friedrichshain, am Platz der vereinten Nationen. Theoretische könnten alle 3 PKWs von der gleichen Person angezündet worden sein (laut GoogleMaps benötigt mensch für diesen Fußweg knapp unter 30 Minuten).was auch der Tagesspiegel in Erwägung zog ( http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Friedrichshain-Feuer-Brandanschlag;art126,2951354). Tobias war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon in der Gewalt der Polizei. Ob die Polizei auch in diese Richtung ermittelt bleibt nach den Erkenntnissen der Ermitlungsarbeit im Falle Alexandra R. und Christoph T.fragwürdig.

2) Offensichtlich hatte Tobias bei seiner Festnahme ein Feuerzeug und Feuerzeugbenzin bei sich. Da es nicht grad günstig ist in der Nähe eines Brandortes Feuerzeugbenzin bei sich zu haben, dürfte jeden Menschen klar sein. Jedoch muss auch gesagt werden das in der Vergangenheit immer von Grill bzw. Ofenanzündern als Brandbeschleuniger beim Inbrandsetzen von Fahrzeugen gesprochen wurde. Auch dürfte Feuerzeugbenzin als flüssiger und extrem schnell zu entzündender Brennstoff her ungeeignet sein um insgeheim etwas in Brannt setzen zu wollen (Voricht: Spekulation).
Bei den Razzien am darauffolgenden Montag in der Liegigstr. 14 und 34 ist laut Polizeimeldung hingegen nichts gefunden worden.
In dem BZ Artikel des heutigen Tages wird mit neuen Informationen versucht die Täterschaft von Tobias zu untermauern: „Nach B.Z.-Informationen soll es beim Anzünden eines der Autos eine starke Verpuffung gegeben haben. Tobias P. soll deutliche Spuren von Brandbeschleuniger an den Händen getragen haben.“( http://www.bz-berlin.de/tatorte/haftbefehl-gegen-politiker-sohn-article646485.html). Verpuffungen bei brenneden Fahrzeugen sind erstmal kein Indiz für Irgendwas. Verpuffungen könnten von einem platzenden Reifen kommen, das entzünden der Ölwanne ( http://www.youtube.com/watch?v=rkrTtSPGJ_U ab sek. 17).
Auch die deutlichen Spuren von Brandbeschleunigern sind noch lange kein schlüssiges Indiz solange nicht klar feststeht dass das Auto mit Feuerzeugbenzin in Brand gesetzt wurde und die Brandbeschleuniger an seinen Händen ebenfalls Feuerzeugbenzin war.

3) Tobias wohnt nach Erkenntnissen der Presse in der Liebigstraße 14, das vor ein paar Tagen den letzten Prozess gegen die Kündigung der Wohnungen verlor. Tobias passt somit genau in das Täterbild, was die Boulevardpresse versucht von sog. bzw. vermeindlichen „Hassbrennern“ zu konstruieren. Über die familiäre Situation und die Nennung der Vollnbamen von Familienangehörigen braucht mensch nichts zu verlieren- man kann auch einfach auf einen tazartikel zum thema verweisen ( http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/der-boulevard-ist-feuer-und-flamme/)

Als ab schliessendes Wort gilt hier nur eines: Wie in den Vorherigen Verfahren ist es wichtig das keine Vorverurteilung stattfindet und gute Soliarbeit gemacht wird.

Freiheit für Tobias

Haftbefehl gegen Tobias P. erlassen

Haftbefehl gegen Autobrandstifter erlassen – Morgenpost

Brennende Autos: Verdächtiger soll ins Gefängnis – Tagesspiegel

DEMO !!!!

17.11.09 – 21:00 PÜNKTLICH!!! – Bersarinplatz/F‘hain – BERLIN

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