Strafbefehle gegen die Festgeketteten und Antirepression

Zur Erinnerung- Castor 08:
Drei AtomkraftgegnerInnen ketteten sich in einem Beton Lock-on zwischen den Schienen fest. Der Zug stand 12 Stunden still, und das schon an der französischen Grenze bei Wörth. Diese und andere Blockaden führten dazu, dass der Castor bei seiner Ankunft in Gorleben mehr Verspätung hatte als je zuvor.

Stellvertretend für eine Bewegung – die die Gefahren der Atomkraft und ein System, das diese reproduziert, nicht hinnehmen will – sollen nun unter anderem die drei Festgeketteten bestraft werden. Sie erhielten Strafbefehle über 80 Tagessätze zu je 10 Euro. Der Vorwurf der Nötigung ist dabei reichlich absurd. Schließlich stand der Zug nicht einmal auf der selben Seite der Grenze – geschweige denn in Sichtweite.
Hinzu kommt, das hier der rechtfertigende Notstand greifen muss. Die Aktion war ein angemessenes Mittel um konkrete Gefahren auf Leben und Gesundheit unzähliger Menschen durch Uranabbau, Verarbeitung, Transporte und Lagerung radioaktiver Substanzen abzuwenden.

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