Repression und Widerstand in Neuseeland

Ein Aktivist berichtet über ein „anti-terror Verfahren“ vom anderen Ende der Welt.

Dienstag, 1. September 2009, 20 Uhr, New Yorck im Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin

Am 15. Oktober 2007 führte die neuseeländische Polizei eine beispiellose Reihe landesweiter Razzien durch. Ueber 50 Häuser wurden durchsucht und 17 indigene und anarchistische AktivistInnen verhaftet. Die Verhaftungen basierten auf Überwachungs- und Abhörmassnahmen, die unter dem „Terrorism Suppression Act“ (Anti Terrorismus-Gesetz) erlassen wurden und nun zum ersten Mal angewendet wurde.

Eine Anklage wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ gegen 12 Leute kam nicht zu stande. Nun sind aber 18 Menschen wegen Verstoss gegen das Waffengesetz angeklagt und 5 davon haben auch noch eine Anklage wegen „Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“ am Hals.

Einer der Angeklagten berichtet von seiner Verhaftung durch die Anti-Terror Polizeieinheit und vom Verfahren.





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